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Zwei Blatt Meine Frau war weitestgehend in Ordnung, aber im Grunde war sie Egoistin. Sie tarnte das gut, niemals hätte sie sich eingestanden, Egoistin zu sein: Sie nahm sich das Letzte heraus, ohne ganz klar und offen darin zu sein, denn einen vermeintlich letzten Rest ließ sie übrig, immer und von allem. Nie war das tatsächlich genug für jemanden, der ihr folgte, aber immer ausreichend viel, damit nicht sie diejenige gewesen war, die sich das Letzte herausnahm. Reste für jenen, der auffüllen musste, Reste für mich. Eine Handvoll Corn Flakes. Ein Spritzer Zahnpasta. Ein Löffel Kaffee. Zwei Blätter Toilettenpapier.
MH,
Freitag, 18. Juli 2008, 10:53
Großartig. Seelenwanderung zwischen Lebenden.
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cak,
Samstag, 19. Juli 2008, 17:00
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sehr gute geschichte. (nicht, dass sie diesen kommentar würd brauchen, aber ich wollt mich hier mal wieder aufschreiben.)
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jochenausberlin,
Dienstag, 22. Juli 2008, 00:56
tröste dich daran, dass jetzt ein anderer versucht, die reste aufzufüllen. und scheitert. wenn es denn überhaupt einen anderen gibt. vielleicht will ja auch gar keiner.
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Online seit: 11.11.2003
Stand: 2008.10.10, 20:06 Youre not logged in ... Login
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