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Schwanzgeschichten »Musst du diese Dinge immer in den Schmutz ziehen?«
etcpp,
Dienstag, 24. Februar 2004, 15:16
Fortsetzung
Nun also weiter? Selber Schuld.
Ich muss vier oder fünf Jahre alt gewesen sein, stand in der Wanne, nackt, ich musste duschen. An diesem Tag war das besonders furchtbar, denn meine Mutter war auf die Idee gekommen, dass es nun wohl an der Zeit sei, einmal nachzusehen, was meine Vorhaut da verbarg, von wegen Reinlichkeit und so, und außerdem hat sie wohl mitbekommen, das es auch Knaben gibt, wo so etwas nicht einfach recherchierbar ist und später korrigiert wird. Nun stand ich da und hatte Schmerzen, ich und mein Schwanz, wir waren Derartiges nicht gewöhnt, es dauerte, die Mutter wurde ungeduldig, ich selber immer nasser, dann gelang es doch. Es war geschafft, auch ich und er. Einmal auf diese versteckten Regionen meines Körpers aufmerksam gemacht, ging ich auf Entdeckungstour und fand auch was: Mein Schwanz, der war kaputt. Die Haut ließ sich zurückschieben, ging ja nun, ich übte fleißig, aber eben nicht so weit, wie die Natur das haben wollte. Bei mir war da ein Bändchen dran, das hielt die Haut zurück, wenn ich es übertreiben wollte. Sehr seltsam sah das aus, das konnte unmöglich der Sinn der Sache sein. Meine Mutter stand am Herd, als ich nach Stunden der Verzweiflung über meine Missgestalt in halber Nacktheit, unten ohne, verzweifelt in die Küche stürmte, Mutti, schau, mein Pimmel ist kaputt! Sie war erschrocken, schaltete in einen anderen Modus, die Stimme sanft, egal was auch passiert, man strahlt jetzt Ruhe aus, das mütterliche Krisenmanagement. »Zeig doch mal her, aha, ähem, öhhö, ach warte mal« und Tante M. wurde herbeigerufen zur weiteren Begutachtung. Die wusste auch nicht weiter. Erst abends dann kam doch ein wenig Licht ins genitale Dunkel, mein Vater musste ran. In Schlafanzug und sehr verzweifelt wurde ich ins Wohnzimmer gerufen und da saß er dann, ganz tapfer und ergeben in sein Schicksal, ausgebreitet auf dem Sessel, Hose runter, Schwanz entblößt, »Sieh her, das muss so sein, das hat schon seine Richtigkeit.« Und ich durfte mich staunend und sekundenlang noch vergewissern, dass sich keine medizinische Absurdität in meiner Hose verbarg, meine Mutter staunte mit, Tante M. war jedoch nicht dabei, so glaube ich. Mein Vater war es auch, der mich lehrte, wie man das wohl am besten macht, das mit der Sauberkeit, allerdings eher zufällig und sehr viel später, ich war schon pubertierend, aber nicht viel weiter, was das Auskennen betraf. Ich stürmte in das Bad, einen Grund wird es gegeben haben, und da stand er dann, mein Vater, so wie man vor Toiletten steht, nur eben vor dem Waschbecken, den Hosenstall geöffnet, und er wusch sich untenrum, »Hey, raus hier!«, und ich war begeistert. Ich fasste kaum, wie einfach man das machen konnte und seit dieser Zeit mache ich selbst es immer so, wenn ich gepinkelt habe, stelle ich mich an das Waschbecken und wasche meinen Schwanz. Nur kurz, das reicht ja, aber deutlich wirkungsvoller als das Schütteln, Klopfen, was auch immer, das im Allgemeinen üblich ist. Wo sich die Möglichkeit nicht bietet, in fremden Badezimmern, oder auch in Kneipen, da nehm’ ich mir ein Stück Papier. Sie schauen immer irritiert, die Jungs, wenn ich mich zu ihnen geselle, beim Reinkommen ein schneller Griff zu dem Papier und dann zum Pissoir, und später eben abgeputzt. Noch nie hab ich gesehen, dass es ein Mann so oder ähnlich tut, und, ihren Blicken nach zu urteilen, so ist es regelmäßig diesen andern Männern neu, was ich da tue. Mir ist’s egal, mich stört das weniger, als dieser nasse Fleck der Ungemütlichkeit. ... link
mariong,
Dienstag, 24. Februar 2004, 15:48
diese Verklemmtheit, die sich in manchen Familien, in meiner bestimmt, über Generationen hinwegzieht. "Pfui, wie schmutzig". Zum Teufel mit ihr.
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l-9,
Dienstag, 24. Februar 2004, 23:18
Ich muss 4 oder 5 Jahre alt....
....gewesen sein, ein Mädel. Ich hatte so ein Ding nicht. Nichtsdestotrotz interessierte es mich, jenseits von Neid, völlig neutral. Eine Sache, die ergründet werden musste.
Mein Vater hatte so ein Ding. Es sah ähnlich aus, wie der Abfluss unserer Badewanne, keine Einbaubadewanne, eine offene Wanne, die mitten im Badezimmer stand und ihren Inhalt durch ein penisähnlich geschwungenes Rohr in ein Loch im Boden entleerte. Gerne wollte ich ihn überreden, mich mal zusehen zu lassen beim pinkeln. Wollte ich doch seine Funktion vergleichen mit der Funktion des Badewannenabflussrohres. Keineswegs statistisch in diesem Alter (cm3 per minute, ...) - nein rein visuell. Er liess mich nicht ran. Was mich im Nachhinein beruhigt, weiss ich doch, dass ich bestimmt nie - wirklich nie - sexuell missbraucht wurde.... Insofern konnte ich die Funktion dieses Organes in sämtlichen Varianten erst einige Jahre später in netter Atmosphäre mit gleichaltrigen jungen Männern austesten. Zum "nassen Fleck der Ungemütlichkeit": danke für deinen Eintrag: ich dachte bisher immer, das sei ein rein weibliches Problem... ... link ... comment |
Online seit: 11.11.2003
Stand: 2008.10.10, 20:06 Youre not logged in ... Login
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