Tschüss.

Die Dinge, die mich interessieren und so interessieren, dass ich schreiben will, schreiben muss, die Menschen, die Erlebnisse, Gedanken, all der Kram, das geht nur in Freiheit. Ich habe immer versucht, mich durch die hier fehlende Anonymität nicht zu sehr knebeln zu lassen, aber es gehen mir zunehmend Themen verloren, die Geschichten, die sich mir wirklich aufdrängen, die sind unmöglich geworden.

Wenn ich es noch mal täte, dann nur anonym.
Das, was mir bliebe, hier, das interessiert mich nicht.

Ich hätte einige von Euch gerne kennen gelernt, nicht nur im Lesen. Es hätte Gelegenheiten gegeben. Aber ich bin schüchtern. Und ich bewundere manche von Euch so sehr, dass ich wohl kaum ein Wort herausbekommen würde, Knoerer zum Beispiel, dem ich einen der schönsten Gedanken überhaupt verdanke, Malorama, Mann, so cool, ich würde sofort zu Eis erstarren, Vodka könnte vielleicht helfen, keine Ahnung, theFrank, auch der haut mich um. Hammerschmitt, der grimmige Hack. Praschl. Ach, Mensch…

Weblogs, der ganze Online-Kram, das ist schon toll. Manchmal und für manche; nicht immer, nicht für alle. Die meisten Texte über Weblogs sind mir zu positiv und einseitig, aus einer beinahe elitären Position heraus geschrieben; aber all das trägt eben oft auch etwas zutiefst Trauriges in sich, hinter so vielen Worten verbergen sich Dinge, die mich schmerzen, zumindest die gelebte Wahrheit dahinter. So viele Verhaltensweisen und Mechanismen sind mir ein Rätsel. Oder ich wünschte, sie wären es. Keine Ahnung.

Müsste man mal drüber nachdenken.
Könnte man mal drüber schreiben.
Nicht hier; nicht ich.

   

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Yeah. Yeah.

Und mit einem Mal steht »Wand’rin Star« auf Platz eins und es ist mir ein bisschen, als könnte ich sie schon sehen, meine neuen neighbours; eine Karawane unter Cowboy-Hüten. Und die Aufgeregtheit bei den ersten Kreuzchen. Und wie die Theorie Platz machen muss, für ein seltsam warmes Gefühl:

   

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180

Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren wieder gejoggt dauergelaufen, kleine Runde. Zwei walkende Frauen überholt, Vorsprung gehalten. Vorsatz gefasst, von nun an jeden zweiten Tag zu laufen; herausfinden, ob es sich noch lohnt. Nie großer Läufer gewesen, zu viel Körper. Schon als Junge lieber mit Ball, schon als Junge die Waldläufe gehasst, regelmäßig in der zweiten Runde abreißen lassen und die nächste Runde mit Zigarette im Busch ausgesessen, über Sinn und Unsinn des Konditionsaufbaus bei jugendlichen Fußballern nachdenkend, moderne Trainingssysteme in Frage stellend, leider nie Kaffee, vierte Runde dann wieder dabei. Übermorgen wieder.

   

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Dieses seltsame Glück, nicht auf jener Blogroll zu stehen;
verstanden werden.

   

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Freitagabend

Oder man ist Vater.

   

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Hinterm Jägerzaun

Das also ist Antville, kann’s noch kaum glauben.
Danke, verehrte Frau Meisterköchin.

   

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Stand: 2008.07.22, 00:56
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Und muss trainiert werden.

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