| |

 | etcpp, 2009.07.03, 15:56
|
Waechter ist auch schon viel zu lange tot.
 | etcpp, 2009.06.28, 00:01
|
Pauline Croze gibt am Mittwoch ein Konzert in Paris – Festival Fragile, welch ein großartiger Name – aber ich bin kein Weltbürger und werde es bis Mittwoch nicht werden.
 | etcpp, 2009.06.27, 23:40
|
Ein wesentliches Merkmal des Netzes ist, dass es kein Entrinnen gibt. Ich meine, selbst bov twittert jetzt. Ich hätte, gefühlt, »twittert« auch noch kursivieren müssen, aber mir fiel so auf die Schnelle nicht ein, wie ich die die visuelle Distanz hätte wahren sollen zwischen »bov« und »twittert«. Die ist ja wichtig. Alles ist wichtig. Eigentlich muss alles kursiv.
»Twittern« liest sich für mich wie »Mit einem kleinen Pimmel schnell wichsen«. Graue Haare wachsen schneller als die anderen.
Kein Entrinnen, eigentlich wollte ich etwas darüber schreiben, dass es kein Entrinnen gibt und dass man häufiger hinter einen Busch scheißen sollte. Heimlich, nur so für sich. Um das Gefühl zu haben, dass es Alternativen gibt.
 | etcpp, 2009.06.27, 23:37
|
Milton: »10 THINGS I'VE LEARNED«
 | etcpp, 2009.06.27, 22:42
|
»Papa, du könntest dir mal wieder den Bart abmachen.«
Echt, ganz ab?
»Nee, nur so ein bisschen, eben die Haare, die da rausgucken.«
Ach so.
»Papa?«
Ja?
»Du könntest dir auch mal wieder die Haare lang wachsen lassen.«
Wozu denn das?
»Dann könntest du auch bei Germanys Next Topmodel mitmachen!«
 | etcpp, 2009.06.03, 17:09
|
A
»Papa, weißt du was mein Codezeichen ist?«
Nein, was denn?
»Ein großes ›A‹. «
Wieso?
»Schau mal: Da oben ist die Mama – wir haben ja die gleiche Mutter –, mein Bruder und ich sind jeweils am Ende des Zwischenbalkens und die beiden Füße da unten sind die Väter. Mein Familienzeichen ist ein ›A‹.«
 | etcpp, 2009.05.24, 21:48
|

Die deutsche Medienlandschaft scheint mir bezüglich des Themas Mobilität nicht sehr zukunftsfreudig. Nun bin ich kein typischer Leser von z.B. Autozeitungen, aber ein kurzer Blick auf die aktuelle Autobild-Homepage – Aufmacher ist irgendein VW mit 200 PS – ist mir jetzt mal Recherche genug. Ich schaue deshalb gerne bei autoblog green vorbei und habe dort schnell das Gefühl bekommen, dass überall da draußen viel mehr passiert, als ich befürchtet hatte. Dass das hierzulande größtenteils unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt, zeigt einmal mehr die brüderliche Schwerfälligkeit von Herstellern und etablierten Blättern. Da hilft dann auch keine Abwrackprämie mehr.
(Das da oben ist übrigens ein Elektro-Motorrad, das vielleicht sogar bald bei Best Buy verkauft wird …)
 | etcpp, 2009.05.07, 15:44
|
Hier fuhr tatsächlich gerade ein Fahrzeug von Google vorbei, typische Aufbauten mit tausend Augen. Wenn jetzt schon die Street-Views von Würzburg erfasst werden, dann müsste Deutschland ja bald fertig sein.
 | etcpp, 2009.05.06, 11:04
|
Die Welt im Kopf muss zwangsläufig kleiner sein
als die unter den Füßen.
 | etcpp, 2009.05.05, 09:02
|
Das Blackberry Curve war im ersten Quartal beliebter als das iPhone. So geht es durch jenen Teil der Medien, für den das relevant ist. Ich glaube, bei Spon ist das noch nicht erwähnt, kommt aber sicher noch, Apple fressen halt.
Ein faszinierendes Beispiel für Professionalität; nicht unbedingt die der Medienvertreter, sondern die der Presseverantwortlichen: Eine Kleinigkeit bei diesem Blackberry ist beliebter als iPhone wird flächendeckend unterschlagen, dass nämlich Verizon, der weltgrößte Blackberry-Vertreiber, während des ersten Quartals Blackberrys verschenkt hat: Jeder, der eines kaufte, bekam eines kostenlos dazu. Das resultiert in guten Zahlen für Blackberry, schon klar, aber der Pressemensch konnte mit einem sicheren Lächeln darauf vertrauen, dass die Schlagzeile zu hübsch sein würde, als dass sie sich Medienvertreter durch Relativierungen kaputt machen würden.
 | etcpp, 2009.05.05, 08:48
|
Nun habe ich schon zwei Glas Wein getrunken
und die Flasche ist immer noch halb leer.
 | etcpp, 2009.05.03, 01:38
|
Die Tendez zur Rückkopplung in der heutigen Medienlandschaft wächst sich zum Systemfehler aus; es wird weniger über Realität berichtet, als Realität geschaffen. Dieser sich selbst erfüllende Zustand anhaltenden Kreischens prägt eine Gesellschaft, deren Richtungsfindung von tinnitösen Bewußtseinsstörungen beeinträchtigt wird, hin zur Manie. Zunehmend habe ich das Gefühl, dass die Alltäglichkeit im großen Ganzen nicht bestimmt ist von der Freiwilligkeit Einzelner, sondern tatsächlich einer automatisch ablaufenden chemischen Reaktion gleicht. Selbst die Großen, die Reichen, die Doofen scheinen schlicht Elemente. Vielleicht wäre bewusst erratisches Handeln ein Weg aus dem Lauten ins Summende, von der Gigantomanie ins Subjektiv. Anders gesagt: Eine Gesellschaft kann erst funktionieren, wenn man selbst das Funktionieren aufgibt.
 | etcpp, 2009.04.27, 10:52
|
|
|
 |
Youre not logged in ... Login
| Juli 2009 |
|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|
| | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | | | | Juni | | |
Waechter ist auch schon viel...
Pauline Croze gibt am Mittwoch...
Ein wesentliches Merkmal des Netzes...
Milton: »10 THINGS I'VE LEARNED«
»Papa, du könntest dir mal...
ich habe immer wieder telefonate...
A
»Papa, weißt du was mein...

|